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Grammatik

To be: am, is, are

To be ist das Verb ‚sein‘. Du sagst I am, he is und we are. Das Englische nimmt es auch dort, wo das Deutsche ‚haben‘ sagt: I am hungry.

1. Stufe der Sekundarschule12 bis 13 JahreEntwurf: Noch nicht von einer Englischlehrkraft gelesen.

Warum

Du gehst in Dover von der Fähre und jemand fragt: Are you OK? Was antwortest du?

Deine ersten englischen Sätze handeln fast immer davon, wer du bist, wie alt du bist, wo du bist und wie du dich fühlst. Dafür brauchst du to be: I am Lotte. I am twelve. I am from Belgium. I am tired.

Auch im Chat beim Gamen liest du es ständig: Are you ready? I'm here. We are late. Wer am, is und are gut kennt, kann sofort mitreden.

Sieh es

Wähle ein Subjekt und eine Satzart. Sieh, welche Form von to be dazugehört, mit der Kurzform, der Verneinung und der Frage.

he gehört zu is. Langform: He is at home. Kurzform: He's at home.
Beschreibung des Bildes

Eine Reihe von Knöpfen mit den Subjekten I, you, he, she, it, we und they, und Knöpfe für einen normalen Satz, eine Verneinung und eine Frage. In der Mitte steht ein Satz wie He is at home, mit der Kurzform He's at home. Bei I steht am, bei he, she und it steht is, bei you, we und they steht are.

Versteh es

To be hat in der Gegenwart drei Formen. Zu I gehört am. Zu he, she und it (und zu einer Person oder Sache, wie Tom oder the dog) gehört is. Zu you, we und they (und zu mehreren Personen, wie Tom and Emma) gehört are.

In Gesprächen und Nachrichten nimmst du fast immer die Kurzform: I'm, you're, he's, she's, it's, we're, they're. Der Apostroph steht an der Stelle des Buchstabens, der wegfällt.

Verneinen geht mit not nach der Form von to be: I'm not, she isn't, they aren't. Eine Frage bildest du, indem du die Form von to be nach vorne stellst: Are you hungry? Dafür brauchst du kein do.

Auf eine Frage antwortest du oft kurz: Yes, I am. oder No, I'm not. In einer Kurzantwort mit yes nimmst du die Langform: Yes, I am, nie Yes, I'm.

Achtung: Wo das Deutsche ‚haben‘ sagt, sagt das Englische manchmal to be. ‚Ich habe Hunger‘ heißt I am hungry. ‚Ich habe Angst‘ heißt I am afraid. ‚Er hat recht‘ heißt he is right. Beim Alter ist es wie im Deutschen: ‚Ich bin zwölf‘ heißt I am twelve.

Die Regel

I am, he/she/it is, you/we/they are. Verneinen mit not dahinter, eine Frage mit der Form vorne. Alter, Hunger, Durst, Angst und recht haben drückst du mit to be aus.

Beispiele zum Anhören

  • I'm twelve and I'm from Ghent.

    Dein Alter sagst du mit to be, ohne years. Du kannst auch twelve years old sagen.

  • My brother is hungry.

    ‚Ich habe Hunger‘ wird I am hungry. Eine Person, also is.

  • We aren't late.

    Aren't ist die Kurzform von are not.

  • Are they at the station?

    Eine Frage: Die Form von to be steht vorne.

  • Yes, she is.

    Eine Kurzantwort endet mit der Langform: nicht Yes, she's.

  • It's cold in Dover today.

    Beim Wetter und bei der Uhrzeit beginnst du mit it.

Gelöstes Beispiel

Mach eine Frage daraus und gib eine kurze verneinende Antwort: Sam and Lily are in London.

  1. Das Subjekt ist Sam and Lily: zwei Personen, also are.

  2. Stell are für die Frage nach vorne: Are Sam and Lily in London?

  3. In der Kurzantwort ersetzt du die Namen durch they: No, they aren't.

  4. Antwort

    Are Sam and Lily in London? No, they aren't.

Mach es

Wähl eine Stufe. Du bekommst jedes Mal eine neue Aufgabe, die sofort kontrolliert wird.

Üben

Verbinde jede Langform mit ihrer Kurzform.

Verbinde jede Langform mit ihrer Kurzform.
Verbinde, was zusammengehört

Stolperfallen

  • Falsch: I have twelve years.

    Im Englischen hat man sein Alter nicht, man ist es. Years ohne old klingt außerdem seltsam.

    Richtig: I am twelve. oder I am twelve years old.

  • Falsch: I have hunger.

    Hunger, Durst, Angst und recht haben drückst du mit to be und einem Adjektiv aus.

    Richtig: I am hungry. I am thirsty. I am afraid. You are right.

  • Falsch: Do you are tired?

    Bei to be brauchst du kein do. Du stellst die Form von to be einfach nach vorne.

    Richtig: Are you tired?

  • Falsch: Yes, I'm.

    Am Ende einer Kurzantwort darf keine Kurzform stehen.

    Richtig: Yes, I am. (Bei no geht es: No, I'm not.)

Im Alltag

  • Beim Zoll in Dover fragt jemand Are you on a school trip? Du antwortest: Yes, we are. We're from Belgium.
  • In einem Onlinespiel tippt dein Teamkollege are u ready? Du tippst zurück: Yes, I'm ready.
  • In einem Brief an deinen Brieffreund in Manchester schreibst du: My name is Noor. I'm twelve and I'm in the first year.

Geschichte

To be ist ein sehr altes Verb. Seine Formen stammen von verschiedenen alten Verben, die im Altenglischen vor über tausend Jahren zusammen benutzt wurden. Darum sehen am, is, are, was und be so verschieden aus. Im Deutschen ist es ähnlich: ‚bin‘, ‚ist‘, ‚war‘ und ‚sein‘.

Am Tisch

Spielt Who am I? Jemand denkt an ein Tier. Die anderen stellen Fragen mit Are you...?, wie Are you big? oder Are you brown? Geantwortet wird nur mit Yes, I am. oder No, I'm not.

Etwas zum gemeinsamen Tun oder Reden, für Eltern und Kinder. Fehler sind erlaubt.

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